Mia, Ronja und die Füchse - Interview mit Nina Fuhrmann

"Mia und der Schlüssel" ist eine wunderbare Geschichte, die in unserer Anthologie "Ich Superheld! Das vielfältige Geschichtenbuch" auf keinen Fall fehlen durfte. Empathisch und mit einer berührenden Selbstverständlichkeit erzählt sie von einer Begegnung zweier Kinder und einem Fuchs, bei der es aber um so viel mehr geht. In dem Interview gewährt uns Nina Fuhrmann Einblicke in ihr Autorinnenleben.



Wann haben Sie begonnen zu schreiben und wie kam es dazu?

Im Grunde wusste schon mein 7-jähriges Ich, das mit Papa zusammen auf der Couch ewig brauchte, das erste selbst-gelesene Buch zu lesen, dass ich auch mal Schriftstellerin werden möchte. Es hat aber etwas gedauert, bis ich diesen Traum wiederentdeckt habe, und noch etwas länger, bis ich dann auch ernsthaft angefangen habe zu schreiben. Mit der Arbeit an meinem ersten Roman begann ich, als mein jüngster Cousin geboren wurde – für ihn wollte ich den nämlich schreiben. Mittlerweile ist er eindeutig zu alt für die

Geschichte, zum Glück habe ich aber noch ein paar Nichten und Neffen bekommen, die begeistert lesen und für dich ich gerne schreibe.


Wo und in welcher Atmosphäre schreiben Sie am liebsten?


Wenn ich eine Idee für einen neuen Plot, eine Szene oder eine Figur habe, schreibe ich tatsächlich immer und überall (einzige Ausnahme: beim Autofahren). Dafür habe ich auch immer und überall ein Notizbuch

dabei. Ansonsten schreibe ich sehr gerne zuhause, auf der Couch oder an meinem Schreibtisch – am liebsten mit passender Musik im Hintergrund und einer knisternden Duftkerze. Ich schreibe aber auch sehr,

sehr gerne im Café, da gibt es nämlich nicht so viele Versuchungen, die mich ablenken könnten



Was hat Sie zu Ihrer Geschichte inspiriert?


Puuh, das weiß ich gar nicht mehr so genau. Vermutlich verschiedene Dinge. Auf jeden Fall reise ich sehr gerne, knüpfe neue Kontakte und habe auch einen Schwager, der aus Afrika kommt. Ich weiß also, wie bereichernd – und manchmal auch überraschend – Freundschaften mit Menschen aus anderen Ländern sein können. Überhaupt schreibe ich gerne über Freundschaft, das ist einer der wichtigsten Werte, die wir auf unserer Erde haben. Und: Ich liebe Füchse!



Was bedeutet für Sie „Vielfalt“?


Vielfalt ist für mich etwas sehr Wunderbares. Egal, ob es da um Sprache, Essen, Musik, Kleidung, Aussehen oder Namen geht. Denn: Wie langweilig wäre bitte eine eintönige Welt?



An welchem Projekt schreiben Sie zur Zeit?


Ich arbeite zurzeit an zwei größeren Projekten. Das erste ist ein fantastischer Roman für Kinder von 8 bis 10 Jahren, in dem es um ein Mädchen und ihren besten Freund, ein frecher Terrier, geht. Arbeitstitel: „Klara und Klecks“. Da habe ich das Roh-Manuskript letztes Jahr beendet und werde als nächstes mit der Überarbeitung beginnen. Das zweite ist ein Urban Fantasy-Roman für junge Erwachsene („TT“), für den ich gerade den Plot entwickle. Auf meinem Instagram-Profil @_ninafuhrmann gibt es zu allen Projekten auch regelmäßig Updates und Blicke hinter die Kulisse.



Wenn Sie eine Figur aus einem Kinderbuch treffen könnten, welche wäre es und warum?


Ganz eindeutig: Ronja Räubertochter! Ich habe sie und ihre Geschichte als Kind geliebt. Sie ist mutig und willensstark, kann aber auch lieben, verzeihen und versöhnen und sie steht für das ein, was ihr wichtig ist.


Vielen Dank!



Ich Superheld! Das vielfältige Geschichtenbuch

ISBN-13: 978-3981996395

9,80 EUR

Cover und Zeichnungen von Flora C. Maaß



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